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Der Markt Nennslingen liegt in einer Seehöhe von 550 m auf der Hochfläche des Fränkischen Jura. Mit 985 Einwohnern ist Nennslingen der größte Ort auf dem Jura. Nennslingens Gründung als Ort erfolgte zwischen 400 und 450 durch die Juthungen - erste urkundliche Erwähnung 914.

 

Bereits im 13. Jahrhundert versuchten die Schenkenvon Geyern Nennslingen zum Mittelpunkt ihres Herrschaftsgebietes zu machen, was seit der Gebietsreform im Jahr 1978 nun wieder gelungen scheint. Nennslingen ist Sitz der Verwaltungsgemeinschaft Nennslingen mit den vier Juragemeinden Bergen, Burgsalach, Raitenbuch und dem Markt Nennslingen selbst als Mitgliedskommunen. Den damaligen Bemühungen der Schenken von Geyern ist es auch zu verdanken, dass Nennslingen im Jahr 1539 zum Markt erhoben wurde.

 

Nicht nur die Gemeindeteile Biburg, Gersdorf und Wengen sondern auch Nennslingen selbst waren in früheren Jahren überwiegend landwirtschaftlich strukturiert. Dies hat sich im Kleinzentrum Nennslingen aber in den letzten Jahrzehnten grundlegend geändert.

 

Der überwiegende Teil der Bevölkerung verdient seinen Lebensunterhalt als Arbeitnehmer in Weißenburg, Nürnberg und Ingolstadt. Nur noch wenige betreiben - hauptsächlich im Nebenerwerb - eine Landwirtschaft. Allerdings hält Nennslingen mit seinen Ortsteilen auch die höchste Zahl an sozialversicherungspflichtigen Arbeitsplätzen (ca. 225) am Jura selbst bereit.

 

Aber auch das ortsansässige Gewerbe hat sich entwickelt. Neben Handwerks- und Industriebetrieben, wie Zimmerei, Schreinerei, Brauerei, Baustoffhandel, Maler-, Sanitär und Fliesen- sowie Kaminfachbetrieb, Autowerkstatt, Kunstmühle mit Mühelnladen und Metallverarbeitung bietet Nennslingen mit einer voll ausgebauten Grund- und Hauptschule, mit Banken, Post, verschiedenen Handelsgeschäften, Frisör, Metzgerei, Bäckerei, Speisegaststätten, Ärzten, Physiopraxis und Apotheke sowie vielen Vereinen alles, was ein Mensch heute zum Leben braucht.

 

Zur Gemeinde zählen das AWO-Wohnpflegeheim in Wengen, eine Langzeiteinrichtung für physisch kranke Menschen und für betreutes Wohnen sowie das von den Dillinger Franziskanerinnen aus Bamberg betreute Kinderheim in Gersdorf.

 

Viele Baumaßnahmen im Zuge des Dorferneuerungsverfahrens haben Nennslingen sein heutiges Bild gegeben. Besonders sehenswert ist der historische Marktplatz der jetzt ein denkmalpflegerisches Ensemble, bestehend aus Verwaltungsgebäude, Kirche, Brauerei und einem renovierten Bauernhaus sowie dem neuen Sparkassengebäude mit alten Schieferlegdächern, der früher auf dem Jura allgemein üblichen Dacheindeckung, darstellt.

 

Nennslingen kann mit gewerblichen Flächen und einem neuen, großen Baugebiet aufwarten. Auch im Bereich Freizeit, Sport und Erholung sind schon viele Einrichtungen vorhanden. Vor allem aber liegt es in einer unberührten, intakten Landschaft mit vielen Wander- und Radfahrmöglichkeiten, die das Gebiet auf dem Jura prägt.

 

In Zusammenarbeit mit dem Fremdenverkehrsverein Jura soll ein Feriengebiet mit eigener Identität geschaffen werden. Die Nähe zum Naturpark Altmühltal und zum Neuen Fränkischen Seenland fördert den Anstieg der Übernachtungszahlen zusätzlich.

 
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